Datenschutzbeauftragter

Die Funktion des Datenschutzbeauftragten kann nur von einer natürlichen, nicht von einer juristischen Person erfüllt werden.

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) fordert, dass der Datenschutzbeauftragte gemäß seines Fachwissens auf den Gebieten des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis benannt wird. Ebenso muss als Grundlage seine Fähigkeit zur Erfüllung seiner Aufgaben herangezogen werden.

Benennung eines Datenschutzbeauftragten

Gemäß DSGVO müssen der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter einer nichtöffentlichen Stelle einen Datenschutzbeauftragten benennen, soweit sie in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen.

Nehmen der Verantwortliche oder der Auftragsverarbeiter einer nichtöffentlichen Stelle Verarbeitungen vor, die einer Datenschutz-Folgenabschätzung unterliegen, oder verarbeiten sie personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung, haben sie unabhängig von der Anzahl der mit der Verarbeitung beschäftigten Personen einen Datenschutzbeauftragten zu benennen.